Tangentkeile
Keilverbindungen werden im Großmaschinenbau und bei rauhem Betrieb verwendet. Dabei werden Welle und Nabe durch Keile, die eine Neigung 1:100 und seitlich geringes Spiel in der Wellen- und Nabennut besitzen, gegeneinander verspannt. Durch dieses Verspannen werden die Mittelachsen von Welle und Narbe geringfügig gegeneinander verschoben. Diese Verschiebung darf die Funktion der verbundenen Teile nicht beeinträchtigen. Bei Überschreiten der Reibungskraft wird die Verbindung formschlüssig, weil jetzt Seitenflächen von Wellen- und Nabennut am Keil anliegen. Die Keile werden unterteilt in Treibkeile, Einlegekeile und Tangentkeile.
Siehe auch:
Nabe, Nabennut, Neigung 1:100, Nut, Tangentkeile, Wellen
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